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Schutzkonzept

Schutzkonzept für Pfadiheime
unter COVID-19

Grundsätze

Die Anordnungen der Behörden (aktuell COVID-19-Verordnung 3 und COVID-19-Verordnung besondere Lage, siehe www.bag.admin.ch) sind uneingeschränkt gültig und gehen diesen Bestimmungen vor. Die Kantone können die Bestimmungen des Bundes allenfalls verschärfen.

Der Vermieter legt die Bedingungen fest, unter denen die Nutzung gemäss aktuell gültiger COVID-19-Verordnung möglich ist. Die Bedingungen werden regelmässig geprüft und bei Bedarf aktualisiert.

Die Verantwortung, für die Einhaltung der COVID-19-Massnahmen und der Bedingungen dieses Schutzkonzeptes geht mit der Übernahme zu Mietbeginn vollumfänglich an den im Mietvertrag genannten Mieter über und endet nach der ordentlichen Rückgabe am Ende des Mietverhältnisses.

Kontrollen durch den Vermieter sind jederzeit möglich.

Was ändert ab dem 2. November 2020

Die wesentlichen Änderungen sind die Beschränkung der Gruppengrössen je nach Umfeld und Anlass und die Altersgrenze von 16 Jahren: private Anlässe sind auf 10 Personen inklusive Kinder beschränkt. Für sportliche und kulturelle Aktivitäten gilt eine Grenze von 15 Personen, für sportliche und kulturelle Veranstaltungen von 50 Zuschauenden. Vor dem 16. Geburtstag gelten für öffentliche Anlässe keine Einschränkungen für die Gruppengrösse.

Vorschriften aus anderen Bereichen wie das Verbot von Bar- und Discobetrieben oder das Verpflegen nur im Sitzen, können sinngemäss auf die Aktivitäten in Pfadiheimen übertragen werden.

1. Händehygiene

Alle im Pfadiheim anwesenden Personen reinigen sich regelmässig die Hände.

Massnahmen

Alle Personen waschen sich regelmässig, insbesondere beim Betreten des Pfadiheims und vor dem Essen, die Hände mit Wasser und Seife oder desinfizieren sie mit einem Handdesinfektionsmittel.

2. Abstand halten

Die Abstandsregel gilt für erwachsene Personen, diese halten 1.5 m Abstand zueinander und zu Teilnehmenden, wenn sie länger als 15 Minuten zusammen sind. Für Kinder gelten keine besonderen Abstandsregeln. Pro erwachsene Person ist eine Fläche von 2 m2 vorzusehen.

Massnahmen

Für jeden Schlafraum ist die Höchstzahl an Schlafplätzen zu definieren. Wenn die schlafenden Personen abwechslungsweise Kopf an Fuss schlafen, gibt es für die Belegung keine Einschränkungen mehr, da dadurch der Abstand von 1.5 m eingehalten wird. Je nach räumlichen Gegebenheiten wie zum Beispiel Unterteilungen oder Doppelstockbetten können ebenfalls alle Betten benutzt werden. Für Schlafräume, welche nur mit Kindern belegt sind, gelten keine Einschränkungen der Belegung.

Maximal 10 respektiv 15 Personen aufgeteilt in:

Schlafraum west

Schlafraum ost

Schlafräume Leiter: jeweils 2 Personen

Roverraum: 2 Personen

Teilen sich Angehörige der gleichen Familie oder des gleichen Haushalts ein gemeinsames Zimmer, so können mehr als die genannte Anzahl Personen im gleichen Schlafraum übernachten.

Daraus ergibt sich die maximale Belegung des Pfadiheims für Übernachtungen (A).

Überzählige Matratzen sind aus den Schlafräumen zu entfernen und wenn möglich wegzuschliessen. Dies verhindert eine übermässige Belegung und reduziert den Reinigungsaufwand am Ende des Mietverhältnisses.

Für Ess- und Aufenthaltsräume gelten keine Beschränkungen. Vernünftigerweise ist aber von mindestens 2 m2 pro Person auszugehen. Die anwesenden Personen sollten in möglichst aufgelockerter Form an den Tischen verteilt sitzen. Können die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, soll zeitlich versetzt gegessen werden.

Belegung Aufenthaltsraum: Max. 10 , 15 respektiv 50 Personen

Daraus ergibt sich die maximale Belegung des Pfadiheims für Mahlzeiten und andere Tagesaktivitäten (B). Maximal aber 10 respektive 15 oder 50 Personen über 16 Jahre.

Für die maximale kombinierte Belegung des Pfadiheims gilt der kleinere der beiden Werte A respektive B. Maximal aber 10 Personen inklusive Kinder für private Anlässe oder 15 respektive 50 Personen über 16 Jahre für öffentliche Aktivitäten respektive Veranstaltungen.

Die Nutzung der Toiletten, Urinale, Wasch- und Duschräume ist so zu organisieren, dass pro Raum die Abstandsregeln eingehalten werden können.

WC- und Duschkabinen können separat betrachtet werden, da die Hygieneregeln durch die Trennwände umgesetzt sind.

Aktivitäten mit unvermeidbarer Distanz unter 1.5 m

Gewährleistung des Schutzes bei unvermeidbarer Distanz unter 1.5 m

Massnahmen

Falls mehrere Personen in kleinen Räumen (Küche, Leiterzimmer, etc.) arbeiten, sind Atemschutzmasken zu tragen.

Bei der Zubereitung von Verpflegung sind generell Atemschutzmasken zu tragen.

Bei sportlichen Aktivitäten in Innenräumen haben Personen über 16 Jahre Masken zu tragen, ausser bei grosszügigen räumlichen Bedingungen.

3. Reinigung

Bedarfsgerechte, regelmässige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen nach Gebrauch, insbesondere, wenn diese von mehreren Personen berührt werden.

Massnahmen

Zwischen zwei Vermietungen werden sämtliche Tische, Ablageflächen, Türklinken, Griffe, Wasserhähne, Toiletten, Urinale und Lichtschalter durch den Vermieter gereinigt oder desinfiziert, sofern zwischen den Vermietungen nicht mindestens 24 Stunden liegen.

Das Gleiche gilt für das herausgegebene Geschirr und Küchenmaterial (siehe auch unter Andere Schutzmassnahmen).

Der Mieter reinigt oder desinfiziert entsprechend der Nutzung regelmässig sämtliche Tische, Ablageflächen, Türklinken, Griffe, Wasserhähne, Toiletten, Urinale und Lichtschalter.

Die Räume sind regelmässig zu lüften. Wir empfehlen pro Stunde 10 Minuten.

Wenn möglich werden verschliessbare Abfallbehälter verwendet. Offene Behälter werden einmal pro Tag geleert. In jedem Fall ist es empfehlenswert, Einlagesäcke zu verwenden.

Reinigungsmittel und Einlagesäcke werden durch den Vermieter zur Verfügung gestellt.

4. Besonders Gefährdete Personen

Angemessenen Schutz von besonders gefährdeten Personen sicherstellen.

Massnahmen

Gefährdete Personen werden weder für die Reinigung noch für die Übernahme respektive Rückgabe des Pfadiheims eingesetzt.

5. COVID-19‑ERKrankTe Personen

Kranke Personen mit Hygienemaske nach Hause schicken und informieren, die Anweisungen zur Isolation gemäss BAG zu befolgen (vgl. www.bag.admin.ch Umgang mit Erkrankten)

Massnahmen

Für den Umgang mit erkrankten Personen unter den Teilnehmenden trägt der Mieter die volle Verantwortung. Im Interesse der Gesundheit der aktuellen und der nachfolgenden Mieter sind erkrankte Personen sofort zu isolieren und zu evakuieren.

6. Besondere situationen

Gewährleistung des Schutzes in besonderen Situationen

Massnahmen

Die Übernahme und Rückgabe des Pfadiheims erfolgt mit je einer Person als Vertreterin des Mieters und des Vermieters. Sie tragen dabei Schutzmasken.

Die Essensausgabe erfolgt tischweise an einer Fassstrasse oder direkt an den Tischen. Das Essen wird durch das Küchenteam ausgegeben. Gleichzeitig wird auch das Besteck verteilt. Auf Buffets und Selbstbedienung ist zu verzichten.

7. Andere Schutzmassnahmen

Massnahmen

Es werden keine Kopfkissen zur Verfügung gestellt. Für die Matratzen müssen frisch gewaschene Leintücher, Fixleintücher oder Überzüge mitgebracht und zwingend verwendet werden. Die Personen, welche übernachten, bringen einen eigenen Schlafsack mit.

Zwischen zwei Vermietungen werden alle Geschirrtücher durch den Vermieter gewaschen. Bei der Rücknahme und beim Waschen der Textilien sind zwingend Einweghandschuhe zu verwenden.

In den Toiletten und Waschräumen sind Papierhandtücher zu verwenden.

Es sind möglichst wenig Gegenstände herumliegen zu lassen (keine Spiele, keine Infobroschüren). Dadurch kann aufwendiges Reinigen vermieden werden.

Nicht benötigte Schränke sind abzuschliessen.

Es werden durch den Vermieter keine Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Seife oder ähnliches zur Verfügung gestellt. Diese muss der Mieter selbst mitbringen.

Grössere Gruppen sollen in Untergruppen aufgeteilt werden, welche während der gesamten Lagerdauer Aktivitäten und Mahlzeiten gemeinsam durchführen, sich aber nicht mit anderen Untergruppen mischen. Dies gilt wenn möglich auch für die Belegung der Schlafräume.

8. Information

Information der Mieter und anderer betroffener Personen über die Vorgaben und Massnahmen.

Massnahmen

Alle Personen, welche im Pfadiheim Arbeiten verrichten, werden durch den Vorstand des Heimvereins über dieses Schutzkonzept informiert.

Mieter, welche bereits einen bestehenden Mietvertrag haben, werden schriftlich über das Schutzkonzept informiert. Neue Mieter erhalten das Schutzkonzept zusammen mit dem Mietvertrag zugesendet.

Bei der Übernahme des Pfadiheims wird der Mieter nochmals über die geltenden Regeln und das Schutzkonzept informiert.

Am zentralen Anschlagbrett hängen die Verhaltensregeln des BAG.

Der Mieter wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Einhaltung der Verhaltensregeln in seiner Verantwortung liegt.

 

 

9. Management

Umsetzung der Vorgaben im Heimverein, um die Schutzmassnahmen effizient umzusetzen und anzupassen.

Massnahmen

Der Mieter gibt dem Vermieter die für die Einhaltung des Schutzkonzepts zuständige Person bekannt.

Der Mieter führt eine vollständige Liste der anwesenden Personen inklusive Kontaktdaten. Wird bei einer dieser Personen innerhalb von 14 Tagen nach der Nutzung des Pfadiheims das Coronavirus nachgewiesen, sind alle anwesenden Personen und der Vermieter zu informieren.

Kontaktlisten sind kein Freibrief und ersetzen funktionierende Schutzkonzepte und das Einhalten der Schutzmassnahmen nicht.

Sollte es während oder nach einer Vermietung zu einem Ansteckungsfall kommen, ist die Pfadi Helpline 0800 22 36 39 durch den Vermieter zu informieren.

Der Vermieter protokolliert sämtliche durch ihn durchgeführten Reinigungsmassnahmen.

Anhänge

Anhang

Checkliste für den Vermieter

Checkliste für den Mieter

Abschluss

Dieses Dokument wurde auf Grund einer Vorlage der Stiftung Pfadiheime Schweiz erstellt:

☒ Ja           ☐ Nein

Dieses Dokument wurde allen betroffenen Personen des Heimvereins übermittelt und erläutert.

Verantwortliche Person, Unterschrift und Datum:

HP.Linder , Präsident Pfadiheimverein Balsthal

Balsthal, 02.11.2020

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